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Peptidtherapie.

Gezielte Peptid-Anwendungen zur Regeneration und Stoffwechselmodulation.

Kategorie
Therapie
Evidenzlevel
Stufe B
Dauer
Erstkonsultation 45–60 Min
Kosten (Richtwert)
abhängig vom Peptid, ca. 150–500 € / Monat
01 — Definition

Was ist Peptidtherapie?

Peptide sind kurze Aminosäureketten (2–50 AS), die als Signalmoleküle körpereigene Prozesse modulieren. Therapeutisch werden sie zur Geweberegeneration, Immunmodulation und Stoffwechselsteuerung eingesetzt.

02 — Wissenschaftlich

Was sagt die Studienlage?

Etablierte zugelassene Peptide: GLP-1-Analoga (Semaglutid), Tesamorelin, Sermorelin. Experimentell, aber gut untersucht: BPC-157 (Sehnenheilung in präklinischen Modellen), Thymosin-α1 (Immunmodulation). Die Evidenzlage variiert stark je Peptid.

03 — Praktisch

Wie läuft es in der Praxis ab?

Anwendung meist subkutan (Pen) oder oral. Vor Therapiestart: Indikationsprüfung, Allergie- und Komedikationscheck. Bezug ausschließlich über Apotheken mit Herstellungserlaubnis — Online-Bezug aus „Research-Shops“ ist illegal und unsicher.

  • 01Ärztliche Indikationsstellung und Aufklärung
  • 02Rezeptur über zugelassene Apotheke
  • 03Einweisung in die subkutane Selbstapplikation
  • 04Verlaufskontrolle inkl. Laborwerte (je nach Peptid)
  • 05Re-Evaluation nach 8–12 Wochen
04 — Indikation

Für wen sinnvoll?

  • Postoperative Geweberegeneration (off-label)
  • Adipositas-/Diabetes-Therapie (GLP-1)
  • Wachstumshormon-Achsen-Modulation bei nachgewiesenem Defizit
Quellen
  1. [01]Sikiric P et al. (2020). Pentadecapeptide BPC 157 and the central nervous system.
  2. [02]Wilding JPH et al. (2021). Once-Weekly Semaglutide in Adults with Overweight or Obesity (STEP 1). NEJM.
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